Stefan Heimann

Redakteur/Autor




Sein & Zeit

27Okt19

Bald gibt es an dieser Stelle etwas Neues. Sehr bald schon...






156 halbe Seiten, 87 Gramm, 5 Monate Arbeit

29Mai19

Ihren Schlüssel steckt sie gar nicht erst ein. Sie steigt in einen Zug und dann in den nächsten Zug, Ziele und auch sonst alles sollen von nun an immer offen sein. Ein einsiedlerischer Nerd sucht den Kontakt zu ihr dort, wo er sich auskennt: In der digitalen Welt. Eine Beziehung entwickelt sich, die menschliche Maßstäbe und ethische Grenzen zunehmend in Frage stellt. Zwei Geschichten, ein Gedankenspiel.



Für bessere Mobilität

08Jun18

Autos verstopfen die Städte, machen Lärm, verschmutzen die Luft, verursachen Unfälle, tragen zum Klimawandel bei und nehmen wichtigen Platz weg. Aber Dinge verändern sich – und das finde ich gut. Ich versuche beizutragen, indem ich den Landesverband Brandenburg des Verkehrsclub Deutschland (VCD) bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstütze. Und selbst so gut wie nie Auto fahre.



Selfie mit digitalem Journalisten 

14Okt16

„Ich verspreche nicht weniger als den Tod und die Unsterblichkeit“: Zwei Beiträge von mir zu den Themen digitaler Journalismus und Social Media. Beide drehen sich um die Auswirkungen neuer Technologien auf Gesellschaft, Arbeitswelt, Sozialverhalten und auf das Selbstbild der Menschen. Ob die Artikel wie versprochen Tod und Unsterblichkeit bieten, kann man hier herausfinden.



SEMMELBLOND script agency

11Jul16

Ich habe heute eine Vermittlungsvereinbarung mit der Dresdener Agentur SEMMELBLOND unterschrieben. SEMMELBLOND ist eine Agentur für Literatur und Medien, die international tätig ist. Und sie bemüht sich ab heute, einen passenden Verlag für meinen EXPERIMENTELLEN CHARAKTER zu finden. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Dresdnern!



238 Seiten, 515 Gramm, 3 Jahre Arbeit

29Apr16

Es riecht noch nach Leim: Das frisch gebundene und aller erste Exemplar meines Buches DER EXPERIMENTELLE CHARAKTER. Es sieht schön aus und fühlt sich gut an! Worum es geht? "Eine Städtereise in den Wahnsinn", steht im Klappentext. Mehr wird noch nicht verraten. Was aus dem Text wird, schreibe ich an dieser Stelle – sobald ich das selbst weiß.



Magazin fürs gute Leben

26Feb16

"Ehrenamtliche Denker*innen, Autor*innen und Journalist*innen arbeiten an bahnbrechenden Heften, die sich mit den Fragen nach dem anderen, achtsamen und genussvollen Leben beschäftigen" - so das Transform-Kollektiv über sich selbst. Klingt gut, oder? Und sympathisch und werbefrei ist es auch noch. Daher mache ich ein wenig mit und unterstütze aktuell bei der Pressearbeit und tippe für den Blog.



Pressearbeit für Flüchtlingshilfe

21Dez15

Seit Ende 2015 gibt es in Babelsberg neue Flüchtlingsunterkünfte. Und ich finde es super, dass sich sofort eine Gruppe Babelsberger zusammengetan hat und hilft - die Flüchtlingshilfe Babelsberg. Hier passiert viel: Feste werden gefeiert, ein offener Brief wurde verfasst und japanische Journalisten kamen zu Besuch. Es gibt also auch viel zu berichten, daher helfe ich, die Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren.









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Hallo!


Ich heiße Stefan Heimann. Ich arbeite als Redakteur in einer gemeinnützigen Kommunikationsagentur und schreibe dort viel über Energie und Umwelt und Klimaschutz. Auch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehören zu meinen Aufgaben.


Außerdem schreibe ich an eigenen Artikeln und auch an Geschichten. Und ich biete meine redaktionelle Unterstützung nicht kom­mer­zi­ellen Initiativen und Organisationen an, deren Anliegen mir wichtig erscheinen. Um diese Tätigkeiten geht es auf dieser Website – insbesondere unten, bei den Neuigkeiten.


 


Stefan Heimann

Neuigkeiten



 


Kleine Schreibwerkstatt



Egal ob Fachartikel, Liebesbrief oder Romankapitel: Wenn man einen richtig guten Text braucht, sollte man nicht einfach drauflos tippen. Es gibt ein paar Regeln, die es zu beachten lohnt. Hier mein persönliches Rezept:


1. Ziel klarmachen

Am Anfang ist es wichtig, sich über die Ziele des Textes klar zu werden: Wen will ich erreichen? Was will ich rüberbringen? Und wie will ich das schaffen, also was für ein inhaltliches oder argumentatorisches Gerüst brache ich dafür? Gegebenenfalls macht es Sinn, dies in wenigen Sätzen oder Stichpunkten zu skizzieren, damit man es selbst ganz klar vor Augen hat. Diese Ziele darf man auf gar keinen Fall im weiteren Prozess aus den Augen verlieren!

2. Mittel wählen

Dann sollte man sich Gedanken über die Form machen: Welcher „Ton“ ist sinnvoll, mit welchem sprachlichen Stil vermittelt man der Zielgruppe diesen Inhalt am besten? Und wenn der Text Teil eines längeren Werks ist: Wie kann er gut eingebettet werden? War beispielsweise die letzte Szene sehr ernst, macht es vielleicht Sinn, hier humorvoll zu schreiben, um den Leser „bei Laune“ zu halten.

3. Inhalte sammeln

Nun geht es an die Inhalte: Welche Punkte sollen rein? Stichpunkte reichen hier. Am besten zuerst mit den wichtigsten Inhalten anfangen und alles weitere direkt darauf abstimmen.

4. Reihenfolge festlegen

Nun kommt die Reihenfolge. Oder, damit der eigene Anspruch gleich hoch aufgehängt ist: Es geht um Strategie und Dramaturgie. Ein wichtiger Arbeitsschritt also: Wie sollten die gerade gesammelten Stichpunkte angeordnet sein, damit man sein Ziel erreicht? Passen da wirklich alle Punkte rein oder fehlen vielleicht noch welche? Dann streichen bzw. ergänzen und dann alle Stichpunkte in die richtige Reihenfolge bringen.

5. Nochmal alles überdenken

Jetzt nochmal innehalten und sich das alles anschauen: Ist die Liste, die man nun vor sich hat, wirklich geeignet, um das Ziel zu erreichen? Kommt das Ziel klar mit der gewünschten Radikalität hervor, oder wurde es bei der Arbeit verwässert? Insbesondere wichtig bei Argumentation und bei narrativen Texten ist ein tragfähigen Spannungsbogen. Außerdem ist es bei Erzählung wichtig, auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Handlung, Reflexion und Emotionen zu achten. Dominiert einer dieser Ausrichtungen zu stark, wird es langweilig. Und last but not least: Wenn die Sammlung zu viel des Guten ist, dann muss gekürzt werden!

6. Text draus machen

So, jetzt erst geht es richtig ans Schreiben: Die gesammelten und sortierten Stichpunkte müssen nun ausformuliert und zu einem zusammenhängenden, in sich geschlossenen Fließtext zusammengefügt werden. Dabei geht es noch gar nicht so sehr um tolle Formulierungen…

7. An Formulierungen feilen

Um die Formulierungen kümmert man sich am besten in einem separaten Arbeitsschritt. Dafür sollte man sich genug Zeit nehmen: Die Formulierungen sind mehr als nur die Verpackung des Inhalts. Es lohnt, sich an dieser Stelle nochmal daran zu erinnern, was man sich in Schritt zwei zur Form überlegt hatte: Soll der Text bildhaft werden oder nachrichtlich oder wissenschaftlich korrekt? Ein paar Punkte gelten aber immer: So sind lange Schachtelsätze eigentlich nie eine gute Wahl. Und Passivkonstruktionen und nutzlose Fremdwörter sollte man auch vermeiden.

8. Kritisch überprüfen

Fertig? Schön. Und jetzt bunt malen! So mache ich das jedenfalls: Ich lese alles nochmal kritisch und markiere dabei Stellen, bei denen ich mir unsicher bin oder die nachrecherchiert werden müssen, grün. Und rot markiere ich alles, das definitiv nicht so bleiben kann. Und dann einfach immer weiter überarbeiten und lesen, bis alles wieder schön weiß ist. Dafür ist häufig gnadenloses Kürzen nötig.

9. Wörter checken

Nun lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Worte: Die meisten Menschen haben unbewusste „Lieblingsworte“, die sie in jeden zweiten Satz einbauen. Zu häufige Wortwiederholungen sollte man unbedingt vermeiden. Auch sollte man mal überlegen, ob man immer die richtige Wortwahl betroffen hat. Ist das vornehme „Benötigen“ wirklich die richtige Wahl oder nicht vielleicht das direkte „Brauchen“? Und gerade bei fiktionalen Texte neigen viele dazu, bei ihren Lieblingsbüchern abzugucken. Wenn deren Autoren aber schon 50 Jahre tot sind, klingt der nagelneue eigene Text schnell auch ganz staubig. Wenn man alles behoben hat, ist eine vernünftige Rechtschreibprüfung angesagt.

10. Gegenlesen lassen

Nach einer so intensiven Arbeit am eigenen Text fehlt einem häufig der nötige Abstand. Dann hilft es, andere Leute um ein kritisches Lesen zu bitten. Aber es muss wirklich kritisch sein: Insbesondere die eigenen Eltern sind häufig zu nachsichtig. Kritik gibt es auch online: bei federteufel.de zum Beispiel. Und dann: alles einarbeiten, korrigieren und fertig schreiben!

Hm: Ist das zu verkopft für einen Liebesbrief? Ja, vielleicht.

Also beim Liebesbrief: Doch einfach drauflos schreiben!



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